das ist mein ZIel für heute Abend. Keine konkreten Ziele, einfach – in etwa einer Stunde – einen ÜBerblick verschaffen.
Oktober 30, 2007
etwas verspätet…
… die Reflexion über meine letzte Arbeitsphase heute Vormittag: Aufgrund des Zeitdrucks einerseits, und des Wunsches endlich weitermachen zu können, habe ich endlich meine Notizen zum Thema Portfolio zusammengestellt. Ich war zunächst nicht ganz zufrieden damit, da ich sie gerne besser strukturiert hätte. Jetzt, im Nachhinein, bin ich nur froh, und bin soweit auch doch zufrieden damit. Das Wichtigste war es ja eben, diese Aufgabe endlich zu beenden. Dies wegen so einigen Schönheitsfehlern noch weiter zu verzögern, wäre nicht angemessen gewesen. Ein paar Kleinigkeiten habe dann zwar auch doch noch vergessen, die kann ich aber schnell nachtragen.. (Morgen) Schön ist es, zu sehen, dass ich direkt eine Resonanz erhalten habe.. Ich bemerke gleich, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema für mich dadurch eine neue Gestalt annimmt. Werde mich gleich auf jeden Fall auch noch um eine Antwort bemühen.. BIn ich richtig vorgegangen? Meine Vorgehensweise sieht immer so aus, dass ich zunächst wie wild nach Informationen suche, diese überfliege. Das Ergebnis ist einerseits zwar immer ein Überblick, gleichzeitig aber auch ein riesiges Chaos: schlechtes Zeitmanagement. Dazu kommt, dass ich geeignete Zeit nicht nutze, wenn sie mir zu kurz erscheint. Das Resultat sind dann viel zu lange Nächte… Da ich aber seit längerem den WUnsch (die Notwendigkeit habe ich schon lange erkannt..) verspüre, daran etwas zu ändern, werde ich bei der Bearbeitung der 2. Aufgabe daran arbeiten.. (Schon mutig, so etwas zu formulieren..)
ICh fühle mich nach der Auseinandersetzung mit dem Thema angeregt, etwas in meinem Unterricht auszuprobieren. Konkretes weiß ich aber noch nicht.. ICh schaue jetzt noch einmal im Gruppen-Forum vorbei. Vielleicht wartet da ja bereits ein Tipp für mich…
Oktober 29, 2007
Und nun meine Antworten:
zu 1)
Im schulischen Bereich werden vor allem drei Typen von Portfolios unterschieden, deren Schwerpunkte in der Dokumentation des Lernens, der Beurteilung und der Präsentation liegen.
Portfolios haben ihren lernpsychologischen Hintergrund im Konstruktivismus.
Ein Portfolio ist eine Sammlung von Arbeitsprodukten, deren Auswahl unter konkreten Gesichtspunkten erfolgt. Es findet eine kontinuierliche Reflexion dieser Produkte wie auch des Prozesses, in dem sie erstellt wurden, statt.
Ziele: Bewusstes, aktives Lernen, Entwicklung von Selbstreflexion, Verantwortung für den eigenen Lernprozess, attrakive Produkte
Schlagwörter: Eigenaktivität, Eigenverantwortlichkeit, Lernerautonomie, Motivation, Selbständigkeit, Kreativität, das Lernen lernen..
Diese stellen – zumindest in einem Mindestmaß - sowohl Voraussetzungen als auch Ziele eines Portfolios dar.
Das „typische“ Verhältnis zwischen Lernenden und Lehrenden verschiebt sich in Richtung eines Dialogs.
Lehrenden bietet sich auf diese Weise die Gelegenheit, die Lernprozesse intensiver zu beobachten. Auf der Grundlage dieser Beobachtungen können sie ggf. auf unvorhergesehene Schwierigkeiten reagieren und weiteres Lernen planen. Selbstverständlich stehen sie auch beratend und unterstützend zur Seite. Nach und nach - mit dem Wachsen der erforderlichen Fähigkeiten – werden die Lern- und Arbeitsprozesse mehr und mehr von der Seite der Lernenden übernommen.
Die Rolle der Lernenden erfordert einerseits vermehrte Eigenaktivität, Verantwortung für das eigene Lernen sowie die Fähigkeit, zur Selbstbeurteilung (nebst -kritik..), andererseits werden diese Fähigkeiten während der Portfolio-Arbeit gefördert. Hier ist es als Lehrende wichig einzuschätzen, welches Maß bereits am Anfang vorausgesetzt werden kann.
Portfolio-Arbeit setzt eine intensive Arbeit im Vorfeld voraus: Ziele, Darstellungsmöglichkeiten, Arbeitsformen, Umfang und Zeit, inhaltliche wie auch methodische Erwartungen, sowie ggf. Bewertungskriterien müssen von Lehrenden (evtl. auch gemeinsam) aufgestellt und bewusst gemacht werden.
Für den Anfang bietet es sich an zunächst einzelne Elemente auszuwählen. Dabei spielt es sicherlich eine Rolle, inwieweit den LErnenden Lernformen mit verstärkter Handlungsaktivität bereits vertraut sind.
zu 2)
Eine sehr herausfordernde und anspruchsvolle Art und Weise, Unterricht zu gestalten. Sie erfordert von beiden Seiten Experimentierfreude und Engagement. Bei einer guten Planung und angemessener Durchführung werden diese aber sicherlich auch gefördert.
Förderung von Lern- und Arbeitsweisen von hoher Qualität.
Die während der Portfolio-Arbeit geförderten Eigenschaften stellen sowohl eine individuelle Bereicherung als auch eine Grundlage für „moderne“ Anforderungen in Ausbildung und Beruf.
zu 3)
Die Lernenden haben die Möglichkeit, ihre eigenen Interessen in die eigene Arbeit integrieren zu können. (DIes also bei der Aufgabenstellung beachten…)
Portfolios können für eine breite Palette von Inhalten erstellt werden und sind zudem für die Integration vielfältiger Unterrichtsmethoden offen. Auch die Voraussetzungen der Lernenden bezüglich der Anforderungen (s. Schlagwörter in PUnkt 1) können durch den Grad der an sie gestellten Selbständigkeit berücksichtigt werden.
Die Differenzierung erfolgt auf ganz natürliche Weise und ist in unterschiedlichen Bereichen möglich (Inhalt, Methode, Umfang, Selbständigkeit).
Und natürlich die in Punkt 2 genannte hohe Qualität des Lern-/Arbeitsprozesses.
zu 4)
- Lernende und Lehrende sollten von dem Sinn der Methode überzeugt sein, bzw. neugierig darauf sein, sie selbst zu erproben. Gerade an Sprachschulen erwarten die Lerner – vor allem der Grund- und Mittelstufe - möglichst schnell „im Stoff“ voranzuschreiten.
- Über welches sprachliche Niveau sollte bereits verfügt werden?
- Die Arbeit an einem Portfolio so vorzubereiten, dass sie tatsächlich den Grundzügen des Konstruktionismus möglichst nahe kommt.
- Energie, Anstrengung, Selbstdisziplin, Eigeninitiative über die gesamte Phase hinweg aufrechterhalten.
– Kann mir vorstellen, dass dazu – zumindest bei den ersten Versuchen – gemeinsame Zwischenreflexionen (einzelne Lernende/Lehrende oder innerhalb der gesamten Gruppe) notwendig sind.
- Die Zusammenstellung einer sinnvollen Sammlung/Auswahl: Was geschieht mit den aussortierten Arbeiten? In einem „anderen Ordner“ sammeln? Halte das für sinnvoll, vor allem so lange, bis die Portfolio-Arbeit abgeschlossen ist.
- Platz für eigene Wege – gemeinsam gesetztes Ziel: konfliktträchtig?
- Und nicht zuletzt: Der hohe Zeitaufwand während der Vorbereitung und Durchführung. Ich denke, es ist notwendig, den Zeitpunkt gut mit anderen Verpflichtungen abzustimmen.
- Ob und wie bewertet werden sollte, ist sicherlich von Portfolio zu Portfolio abzuwägen. Scheint mir ein komplexes Thema zu sein..
- Die Integration in den Unterricht im bestehenden Schulsystem:. Inwiefern könnte der Zeitaufwand – vor allem während der ersten Versuche – ein Hindernis darstellen? Welche Möglichkeiten gibt es?
- Und wenn sich Lernende absolut nicht selbst einschätzen können, sie Schwierigkeiten mit Kritik an sich selbst haben? Letztendlich muss ja auch doch die Kritik anderer akzeptiert werden. Was, wenn Lernende die Selbstreflexion dann als Farce betrachten…
zu 5)
Und siehe da, sobald es um die eigene Praxis geht, stehe ich bereits hilflos da: Ich arbeite an einer Sprachschule. Meine derzeitigen Kurse sind allesamt Grundstufe. Im A2-Kurs sind die Kursteilnehmer sehr kreativ bei freien Sprech- und Schreibanlässen. Ob es sich im Rahmen eines Portfolios verwirklichen ließe, diese unter Verwendung von Hilfestellungen zur Eigenkorrektur weitgehend selbständig zu überarbeiten?
jetzt aber…
Nachdem ich mich gestern abend für knapp vier Stunden mit der Aufgabe beschäftigt habe, werde ich nun meine NOtizen ordnen. Schon wieder.. Warum notiere ich mir nicht direkt alles etwas geordneter? War ziemlich unzufrieden mit mir, da ich endlich meine Diskussionspunkte ins Gruppenforum stellen möchte. Jetzt aber… Habe noch einmal knapp zwei Stunden Zeit. Es ist also gut zu schaffen.
Oktober 27, 2007
Da ich morgen sehr früh aufstehe, werde ich jetzt Schluss machen, auch wenn ich mein Arbeitsziel längst nicht erreicht habe. Obwohl dies so auch gar nicht stimmt: Ich habe ja nicht geschrieben, dass ich das Ziel auch direkt bloggen werde.. Mündlich – z.T. am besten mit Unterstützung meiner Notizen – kann ich die Fragen ja im Wesentlichen beantworten.
Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, was unter „angewandten Methoden“ gemeint ist. Ich kann nur sagen, dass ich wohl nicht besonders effektiv gearbeitet habe. Es wäre mir in den vier Stunden möglich gewesen, die Antworten anhand der in moodle angegebenen Texte zu notieren. Damit hätte ich das Wichtigste erledigt und die anderen Adressen später genauer durchlesen und für mich auswerten können. Auch wenn mir die Arbeit auf meine Weise sehr viel Spaß gemacht hat, wäre es einen Versuch wert, in Situationen, in denen ich schon etwas knapp mit der Zeit bin, erst das WIchtigste zu erledigen..
SOnntag komme ich abends wieder zurück und werde meine NOtizen in den Blog stellen.
Aufgabe 1
1) Was macht die Portfolio-Methode aus?
2) Was halte ich davon?
3) Welche positiven Seite hat die Portfolio-Methode?
4) Welche Bedenken habe ich dabei?
5) Könnte ich diese Methode (phasenweise) in meinem Unterricht praktizieren?
Nicht vergessen: Eine Kurzfassung ins Gruppen-Forum stellen.
Zunächst meine Sammlung von Web-Adressen:
http://www.teachsam.de/arb/portfolio/portfolio_centermap.htm
http://www.portfolio-schule.de/index.cfm Gute Links (auch von Reinhard Donath..)
http://www.learningfactory.ch/downloads/dateien/artikel_lernjobs.pdf
http://www.learningfactory.ch/downloads/dateien/portfolio-www.pdf
http://www.pi-stmk.ac.at/ahs/publikationen/themenhefte/portfolio.pdf
http://www.cornelsen.de/kts/1.c.174530.de
Hier geht es ganz speziell um die Bewertung:
http://www.rpi-virtuell.net/cms/navigation/element_view.asp?ID=2073
http://www.portfolio-schule.de/go/index.cfm?496D352DCC4E4076AF63B8D9AACA8C56
Oktober 26, 2007
mein mmf3-portfolio
In dieser Kategorie werde ich nun regelmäßig meine Arbeit am ersten Modul dokumentieren. Ich bin gespannt auf diesen Selbstversuch..
An erste Stelle kopiere ich die Leitfragen aus unserem moodle (dabei wird mir noch einmal sehr deutlich, dass es auch wirklich höchste Zeit ist, damit zu beginnen..):
- Habe ich mein Arbeitsziel erreicht?
- Was habe ich gelernt?
- Bin ich richtig vorgegangen oder hätte ich anders arbeiten sollen?
- Bin ich mit meinem heutigen Arbeitsergebnis zufrieden?
- Habe ich Anregungen, Ideen, Material für meinen Deutschunterricht gefunden?
- Woran und wie möchte ich weiterarbeiten?
Oktober 20, 2007
hallo!!!
mein name war schon vergeben, daher habe ich mich als spanische pop-saengerin eingeloggt…